„Ist Mexiko sicher?“ ist eine der Fragen, die uns am häufigsten erreichen, bevor jemand seinen Urlaub an der Riviera Maya bucht. Die kurze Antwort: In den touristischen Zonen rund um Cancún, Playa del Carmen, Tulum und auf der Halbinsel Yucatán ist Mexiko für Reisende, die ein paar einfache Regeln beachten, vergleichsweise sicher. Genau durch diese Zonen führen auch unsere Ausflüge. Die etwas längere Antwort ist differenzierter, denn Mexiko ist ein riesiges Land mit sehr unterschiedlichen Sicherheitslagen von Region zu Region. Damit du dir ein realistisches Bild machen kannst, schauen wir uns die Fakten genauer an.
Der Bundesstaat Quintana Roo, in dem die Riviera Maya liegt, hat höhere Kriminalitätsraten als die direkt angrenzenden Bundesstaaten Yucatán und Campeche. Ein Großteil davon betrifft allerdings Konflikte zwischen Banden um Drogenverkaufsplätze und Schutzgeld, die sich überwiegend abseits der Touristenzonen abspielen. Das Auswärtige Amt stuft weite Teile Mexikos unterschiedlich ein: Von einigen Bundesstaaten wie Colima, Sinaloa, Guerrero oder Teilen von Michoacán und Tamaulipas wird aktuell dringend abgeraten. Für Cancún, die Riviera Maya und Mexiko-Stadt meldet das Auswärtige Amt hingegen keine aktuellen Beeinträchtigungen, betont aber, dass sich die Lage in Mexiko insgesamt dynamisch entwickeln kann. Auch laut der mexikanischen Kriminalitätsstatistik ENVIPE zählt die Halbinsel Yucatán zu den Regionen mit den niedrigsten Viktimisierungsraten des Landes. Die US-Reisehinweise stufen Quintana Roo in Stufe 2 „Increased Caution“ ein, also erhöhte Vorsicht, nicht „vermeiden“. Wichtig ist deshalb: Wer sich in den etablierten Tourismuskorridoren bewegt und ein paar Grundregeln beachtet, bewegt sich in einer der sichereren Regionen Mexikos.
Die Cancún-Hotelzone gehört zu den am besten geschützten Touristenvierteln überhaupt: eigene Tourismuspolizei, durchgehende Videoüberwachung und kontrollierte Zugänge sorgen für ein hohes Sicherheitsniveau entlang der Strandpromenade und in den Resorts. In Playa del Carmen wird vor allem die belebte Fußgängerzone der 5th Avenue regelmäßig patrouilliert und gilt tagsüber wie abends als unproblematisch. In Tulum ist etwas mehr Vorsicht angebracht, insbesondere nachts und in den ruhigeren Bereichen südlich des Ortszentrums, wo die Straßenbeleuchtung spärlicher ist. Aktuelle Reisendenumfragen bestätigen dieses Bild: Cancún und Playa del Carmen werden von den meisten Besuchern als sehr sicher empfunden, während Tulum etwas vorsichtiger bewertet wird. Das deckt sich auch mit unserer eigenen Erfahrung aus dem täglichen Tourbetrieb in der Region.

Ein paar einfache Verhaltensregeln machen den größten Unterschied. Plane deine Fahrten so, dass du dein Ziel möglichst vor Einbruch der Dunkelheit erreichst, und nutze zwischen den Städten wenn möglich die mautpflichtigen Cuota-Autobahnen statt der freien Landstraßen. Halte dich abends in den belebten, gut beleuchteten Touristenzonen auf und meide einsame Straßen oder Strandabschnitte. Bei Taxifahrten ohne App solltest du den Preis vorher aushandeln oder gleich ein offizielles, vorab gebuchtes Fahrzeug nutzen. Wertsachen gehören in den Hotelsafe, und Getränke sollten am Strand oder in der Bar nie unbeaufsichtigt bleiben. Sollte es doch einmal zu einem Überfall kommen, gilt die klare Empfehlung aller Sicherheitsbehörden: keinen Widerstand leisten, auch nicht verbal, sondern kooperieren und die Situation so schnell wie möglich beenden. Mit diesen Grundregeln bewegst du dich in der Praxis genauso sicher wie in vielen anderen beliebten Urlaubsländern.

Wir planen unsere Touren bewusst innerhalb der etablierten und gut überwachten Tourismuskorridore der Riviera Maya und der Halbinsel Yucatán. Bei unserem Ausflug nach Chichén Itzá bewegst du dich zum Beispiel entlang der Hauptrouten zwischen den touristisch stark frequentierten Orten Cancún, Valladolid und Mérida. Auch der Ausflug zu Tulum und den Cenoten sowie die Touren nach Cobá und Punta Laguna und zu Muyil und Sian Ka’an führen ausschließlich durch etablierte Reiseregionen. Mehr Hintergrund zu den einzelnen Urlaubsorten und ihren Vor- und Nachteilen findest du außerdem auf unserer Seite zu den Hotel-Zonen von Cancún und der Riviera Maya. Wenn du dich zusätzlich fragst, wann die beste Reisezeit für deinen Urlaub ist, lohnt sich ein Blick in unseren Artikel zur besten Reisezeit für die Riviera Maya.

Ist es sicher, an der Riviera Maya Urlaub zu machen?
Ja, die touristischen Zonen der Riviera Maya gelten im Vergleich zu vielen anderen Regionen Mexikos als relativ sicher, solange du dich an gängige Vorsichtsmaßnahmen hältst und dich in den etablierten Reisegebieten aufhältst.
Sind Cancún und Playa del Carmen sicher für Touristen?
Beide Orte verfügen über gut überwachte Touristenzonen mit eigener Tourismuspolizei. Die Cancún-Hotelzone und die 5th Avenue in Playa del Carmen gelten als besonders sicher, während in weniger belebten Bereichen nachts etwas mehr Vorsicht angebracht ist.
Was sollte ich in Mexiko auf keinen Fall tun?
Vermeide nächtliche Fahrten außerhalb der Städte, einsame Strände und Straßen nach Einbruch der Dunkelheit sowie unbeaufsichtigte Wertsachen. Bei einem Überfall solltest du keinesfalls Widerstand leisten.
Gibt es aktuell eine Reisewarnung für die Riviera Maya?
Nein, das Auswärtige Amt meldet für Cancún, die Riviera Maya und Mexiko-Stadt aktuell keine Beeinträchtigungen, weist aber darauf hin, dass sich die Sicherheitslage in Mexiko insgesamt dynamisch entwickeln kann. Es lohnt sich, die offiziellen Reisehinweise kurz vor der Abreise noch einmal zu prüfen.
Mexiko ist ein großes, vielschichtiges Land, in dem sich die Sicherheitslage von Region zu Region stark unterscheidet. Für die touristischen Zonen der Riviera Maya und der Halbinsel Yucatán gilt: Mit gesundem Menschenverstand, ein paar einfachen Vorsichtsmaßnahmen und dem Aufenthalt in den etablierten Reisegebieten steht einem entspannten Mexiko-Urlaub nichts im Wege. Genau in diesen Zonen bewegen sich auch unsere Ausflüge, damit du Chichén Itzá, die Cenoten und die Karibikküste ohne Sorgen erleben kannst.